Beschlussantrag: Prioritäten Straßenprojekte • Mozione: priorità opere stradali

Brunecks Grüne glauben im Unterschied zu Bürgermeister Tschurtschenthaler absolut nicht, dass die Gemeinde Bruneck dem Land mitteilen sollte, welches Projekt zuerst zu verwirklichen ist. Für St. Georgen ist eine tragbare Lösung zu finden, und dies soll so schnell wie möglich geschehen, dazu hat sich der Gemeinderat verpflichtet. Was aber die Ausfahrt Reischach von der Südumfahrung und die Verlegung des Nordrings anbelangt, so sind dies Projekte, die schon seit vielen Jahren auf ihre Umsetzung warten und absolut nicht weiter aufzuschieben sind. Das Land kann hier nicht auf dem Rücken der betroffenen Bevölkerung Bedingungen stellen, während es nebenbei unter anderem einen mehr als großzügigen Ausbau der Pustertaler Straße vorantreibt. Diese beiden Eingriffe sind vergleichsweise bescheiden und ermöglichen eine wesentliche Entlastung wichtiger Teile der Stadt. Es dürfte nicht vermessen sein, zu verlangen, dass die Mittel nach realen Prioritäten eingesetzt werden, statt in kilometerlange, sinnlose und verkehrsproduzierende Neubauten zu investieren. Die Grünen sind der Meinung, dass Bruneck hier Klartext reden sollte und hoffen, dass der Gemeinderat unsere Auffassung teilt.

Beschlussantrag

Die Verlegung des bestehenden Nordrings hinter die Industriezone und die Verwirklichung der Ausfahrt Reischach von der Südumfahrung sind dringende Vorhaben, die schon seit vielen Jahren diskutiert werden.

Alle betroffenen Straßenabschnitte sind Landes- bzw. Staatsstraßen, die Finanzierung von Eingriffen ist daher Aufgabe der Autonomen Provinz Bozen.

Bei beiden Projekten handelt es sich um begrenzte Eingriffe an bestehenden Straßeninfrastrukturen mit dem Ziel, Probleme zu beheben, die bereits absehbar waren, als entschieden wurde, den Nordring zwischen Wohngebiet und Industriezone und die Südumfahrung ohne Ausfahrt für Reischach zu bauen.

In beiden Fällen ist in der Zwischenzeit für wesentliche Teile der Stadt eine sehr starke Verkehrsbelastung entstanden, die durch diese beiden Eingriffe verringert werden kann.

In beiden Fällen ist durch angemessene Projektierungsvorgaben eine Senkung der Baukosten möglich.

Gleichzeitig hat die Landesregierung verschiedene Eingriffe entlang der Pustertaler Straße als vorrangig erklärt, die neue Straßenabschnitte vorsehen und in erster Linie der Beschleunigung der Pustertaler Straße dienen.

In Erwägung dieser Umstände erachtet der Gemeinderat sowohl die Ausfahrt Reischach als auch die Verlegung des Nordringes als Vorhaben von höchster Priorität und ersucht die Landesregierung, diesen Vorhaben Vorrang vor Beschleunigungsmaßnahmen entlang der Pustertaler Straße einzuräumen und sie gleichzeitig und schnellstmöglich zu verwirklichen.
Der Bürgermeister wird beauftragt, bei der Landesregierung im Sinne dieses Beschlusses vorstellig zu werden.

Bruneck, 17.09.2007
Für die Grüne Ratsfraktion
Franco Nones
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Der Beschlussantrag wurde in der Gemeinderatssitzung am 29.10.2007 diskutiert. Auf den Vorschlag der Ratsmehrheit hin, einen gemeinsamen Beschlussantrag aller Ratsfraktionen auszuarbeiten, wurde der Beschlussantag vorläufig zurückgezogen.

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I Verdi di Brunico, a differenza del sindaco Tschurtschenthaler, non credono assolutamente che sia necessario „scegliere“ e indicare alla Provincia quale opera pubblica deve essere realizzata per prima. Fermo restando l’impegno a progettare nei tempi più rapidi una soluzione per S.Giorgio, l’uscita dalla circonvallazione sud verso Riscone e lo spostamento dell’anello nord aspettano da anni la loro realizzazione e devono essere realizzate insieme. La Provincia che investe a piene mani per lavori lungo la strada della Pusteria non può porre a Brunico delle condizioni che penalizzano il legittimo bisogno di due zone importanti della nostra città di liberarsi dal traffico. I Verdi credono che si debba esprimere forte questa necessità e speriamo che questa convinzione venga condivisa da tutto il Consiglio comunale.

Mozione

Lo spostamento dell’attuale anello Nord dietro la zona industriale e la realizzazione dell’uscita di Riscone dalla circonvallazione Sud sono progetti urgenti, discussi ormai da molti anni.

In entrambi i casi si tratta di strade provinciali o statali: il finanziamento di questi progetti è quindi di competenza della Provincia autonoma di Bolzano.

In entrambi i progetti si tratta di realizzare interventi limitati a strutture stradali esistenti che hanno come obiettivo quello di risolvere dei problemi già evidenti quando è stato realizzato l’anello Nord fra il quartiere e la zona industriale e quando è stata realizzata la circonvallazione Sud senza l’uscita verso Riscone.

In entrambi i casi, nel frattempo, in due zone importanti della città l’impatto provocato dal traffico è enormemente aumentato e la realizzazione di questi progetti lo può notevolmente attenuare.

In entrambi i casi, con criteri di progettazione adeguati, è possibile ridurre i costi di costruzione.

Contemporaneamente l’Amministrazione provinciale ha dichiarato prioritari progetti lungo l’asse della Pusteria che prevedono la realizzazioni di nuovi tratti stradali e che sono primariamente finalizzati a rendere più veloce il traffico lungo la SS 49.

In considerazione di questa situazione, il Consiglio comunale di Brunico considera sia l’uscita di Riscone che lo spostamento dell’anello Nord della massima priorità e chiede all’Amministrazione provinciale di dare loro precedenza rispetto alle misure atte a rendere il traffico più veloce sulla strada della Pusteria e di realizzarli CONTEMPORANEAMENTE il più velocemente possibile.Il Sindaco viene incaricato di farsi portavoce di questa delibera presso l’amministrazione provinciale.

Brunico, 17/09/2007
Per il Gruppo consiliare Verde
Franco Nones
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La mozione è stata discussa nella riunione del Consiglio comunale del 29/10/2007. In seguito alla proposta della maggioranza consiliare di elaborare una mozione comune di tutti i gruppi consiliari, la mozione è stata temporaneamente ritirata.

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