Baumschlägerungen in der Rienzschlucht • Disboscamento nella gola della Rienza

Die großflächige Waldschlägerung entlang des Weges zur Lamprechtsburg ist ein schwerwiegender, nicht akzeptabler Eingriff. Gegen Waldbewirtschaftung und einzelne Auslichtungen ist nichts einzuwenden, aber beim hier betroffenen Weg ist in erster Linie auch der Funktion des Waldes als Naherholungsgebiet Rechnung zu tragen.
Offensichtlich wurden bei der Schlägerung die getroffenen Vereinbarungen über die Vorgangsweise in drastischer Weise missachtet. Über Abläufe und Verantwortlichkeiten ist Klarheit zu schaffen und es sind im Rahmen des Möglichen Maßnahmen zur Schadensbegrenzung zu treffen.

Es freut uns, bei dieser Gelegenheit auch einmal die Brunecker SVP mit ihrem Obmann im Lager der Umweltbewegten zu begrüßen. Wir hoffen natürlich, dass diese plötzliche Umweltsensibilität nicht bloß auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass die Mehrheit in der Fraktionsverwaltung zufällig nicht in SVP-Hand ist. 

Im übrigen haben wir Grüne keine Vertreter im Verwaltungsrat der Fraktion, während sich Herr Schramm zwecks Protest gegen das Vorgefallene auch an seinen Kanzleikollegen Ivo Tschurtschenthaler oder seinen Parteikollegen Gemeinderat Hans Kofler hätte wenden können, die als Mitglieder des Fraktionsrates zusammen mit Präsident Walter Harpf die Entscheidung zur Schlägerung getroffen haben.

Bruneck, 27.05.2009
Für die Grüne Ratsfraktion
Franco Nones
Hanspeter Niederkofler

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L’ampio disboscamento effettuato lungo la passeggiata in direzione di Castel Lamberto costituisce un intervento pesante e inaccettabile. Non abbiamo nulla da obiettare nei confronti di interventi di diradamento e orientati alla sana gestione del bosco. Nel caso della passaggiata in questione non si doveva mai dimenticare che si tratta di una zona ricreativa. Nell’intervento di disboscamento effettuato sembra che gli accordi su come operare non siano stati per nulla rispettati. E‘ assolutamente necessario che si faccia piena luce sulle responsabilità e si prevedano interventi per migliorare il più possibile la situazione venutasi a creare.

Ci fa piacere che in questa occasione la SVP locale attraverso il suo Obmann si schieri a favore dell’ambiente. Speriamo che questo slancio ambientalista non sia dovuto solamente al fatto che l’SVP non controlla la maggioranza dell’amministrazione frazionale.

Mentre però noi Verdi non abbiamo rappresentanti nel Consiglio di amministrazione della Frazione, per protestare per quanto successo,il sig. Schramm avrebbe potuto rivolgersi al suo collega di studio Ivo Tschutschenthaler e al suo collega di partito, il consigliere comunale SVP Hans Kofler che, come membri del consiglio di amministrazione frazionale, hanno assunto insieme al Presidente Harpf la decisione di abbattere quegli alberi.

Brunico, 27/05/2009
Per il Gruppo consiliare Verde
Franco Nones
Hanspeter Niederkofler

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