NATÜRLICH kann in Bruneck über das Projekt „Ried“ abgestimmt werden • NATURALMENTE a Brunico si può votare sul progetto „Ried“

Wir verwehren uns energisch gegen die willkürliche und falsche Auslegung der Gemeindesatzung, wie sie RA Beikircher und Bürgermeister Tschurtschenthaler kürzlich von den Betreibern des Projekts „Ried“ übernommen haben. Nachdem diese wohl keine Aussicht sahen, die Befragung zu verhindern und offensichtlich nie daran geglaubt haben, sie gewinnen zu können, setzen sie jetzt auf dieses Störmanöver und werden von den Stellen, die eigentlich die Volksrechte garantieren sollten, in diesem Sabotageversuch unterstützt. RA Beikircher steht außerdem eine Auslegung der Fragestellung nicht zu, er äußert eine persönliche Meinung.

In der Gemeindesatzung steht (Art. 56, 2a) dass nicht abgestimmt werden darf über „Angelegenheiten, die nicht in die örtliche Zuständigkeit fallen.“ Das Projekt „Ried“ betrifft aber das Gemeindegebiet von Bruneck und selbstverständlich fallen Vorhaben im Gemeindegebiet in die Zuständigkeit der Gemeinde. Wäre die Gemeinde für Ried nicht zuständig, hätte es im Gemeinderat nie eine Vorstellung des Projekts, eine Diskussion oder eine Stellungnahme zum Skipistenplan geben dürfen. Die Tatsache, dass das Projekt mehrere Gemeinden betrifft, bedeutet ganz einfach, dass mehrere Gemeinden sich damit zu befassen und Stellung zu nehmen haben. Selbstverständlich kann auch in jeder betroffenen Gemeinde zum Thema eine Volksbefragung abgehalten werden. Übergemeindliche Projekte betreffen mehrere Gemeinden, nicht keine Gemeinde – übergemeindlich heißt nicht exterritorial. Bruneck kann natürlich nicht darüber befinden, ob auf dem Gemeindegebiet von Percha etwas gebaut werden soll, für das eigene Gemeindegebiet ist es aber sehr wohl zuständig und kann auf jeden Fall Stellung nehmen.

Derartige Auslegungen stellen eine schwere Verletzung der Gemeindehoheit und der demokratischen Grundrechte dar und es ist schon sehr verwunderlich, wie ein Jurist im Landesdienst dazu kommt, derart abstrusen Interpretationen, die einzig der Wahrung von Privatinteressen dienen, zu folgen.

Was hier seit Wochen abläuft, ist ein jämmerliches Schauspiel, das wir auf jeden Fall nicht auf sich beruhen lassen werden.
Die Bevölkerung rufen wir einmal mehr dazu auf, sich nicht für dumm verkaufen zu lassen und an der Volksbefragung teilzunehmen. Eine Neinstimme ist eine Stimme gegen das Projekt „Ried“ und gegen die Arroganz seiner Betreiber.

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NATURALMENTE a Brunico si può votare sul progetto „Ried“

Protestiamo energicamente contro l’interpretazione arbitraria e falsa dello statuto comunale recentemente adottata dall’avv. Beikircher e dal sindaco Tschurtschenthaler, seguendo la posizione dei promotori del progetto „Ried“. Dopo che questi ultimi apparentemente non vedevano più possibilità di impedire il referendum ed evidentemente non hanno mai creduto di poter vincere la consultazione, hanno optato per questa manovra di disturbo e di sabotaggio, con il supporto di chi avrebbe invece il dovere di garantire i diritti popolari. Inoltre, l’avv. Beikircher non ha titolo per interpretare il quesito, le sue affermazioni sono opinioni personali.

Nello statuto comunale (Art. 56, 2a) si escludono dai referendum „materie che non rientrano nella competenza dell’amministrazione locale“. Il progetto „Ried“ riguarda però il territorio comunale di Brunico e naturalmente progetti nel territorio comunale cadono nella competenza dei comuni. Se il comune non fosse competente per Ried, nel consiglio comunale non si sarebbe mai dovuta tenere una presentazione del progetto, una discussione o una presa di posizione sul piano delle piste da sci. Il fatto che il progetto riguardi più comuni significa semplicemente che più comuni se ne devono occupare e prendere posizione. Naturalmente in ciascun comune interessato si può anche tenere un referendum sul tema. Progetti sovracomunali riguardano più comuni, non nessun comune – sovracomunale non vuol dire extraterritoriale. Brunico naturalmente non può deliberare su quanto da costruire sul territorio di Perca, ma sul proprio territorio è naturalmente competente e può in ogni caso prendere posizione.

Interpretazioni del genere costituiscono una grave lesione dell’autonomia dei comuni e dei diritti democratici fondamentali ed è veramente sorprendente come un giurista in servizio provinciale arrivi a seguire interpretazioni talmente astruse e che servono solo alla difesa di interessi privati.

Quello che avviene da settimane è uno spettacolo squallido che per quanto ci riguarda non rimarrà senza conseguenze.
Invitiamo nuovamente la popolazione a non farsi prendere in giro e a partecipare al referendum. Un no è un voto contro il progetto „Ried“ e contro l’arroganza dei suoi fautori.

05.11.2010
Für die Grüne Ratsfraktion – Per il Gruppo consilare Verde
Hanspeter Niederkofler

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