Erweiterung Musikschule: Bewertungen und Überlegungen zum Standort • Ampliamento scuola di musica: valutazioni e riflessioni sull’ubicazione

(testo in italiano in fondo)

Vorausgeschickt

Die Musikschule benötigt dringend eine geeignete bauliche Lösung. Die Räumlichkeiten im Ragenhaus sind lange nicht mehr ausreichend und außerdem soll die Einrichtung zur Bezirksmusikschule werden.

Zur Auswahl stehen verschiedene Möglichkeiten. Zum einen ist zu entscheiden, ob ein Zubau/Neubau am jetzigen Ort möglich und sinnvoll ist oder ob die Schule nicht an einen neuen Standort verlegt werden soll. Dafür liegen bisher zwei konkrete Vorschläge vor: in der Schulzone neben der Gewerbeoberschule oder auf dem Ex-Saatbau-Gelände, das seit Jahren als provisorischer Busbahnhof genutzt wird. Die Gemeindeverwaltung hat die drei Standorte Ragenhaus, Schulzone und Ex-Saatbau einer Bewertung unterzogen und favorisiert klar den heutigen Standort mit Errichtung eines neuen Baukörpers neben dem Ragenhaus. Unsere Bewertung fällt in wesentlichen Punkten anders aus und wir müssen vor allem feststellen, dass die problematischen Aspekte der Lösung “Ragenhaus” zu wenig berücksichtigt und zu schwach gewichtet wurden. Im Sinne einer öffentlichen, sachlichen Diskussion als Voraussetzung für die Entscheidungsfindung erläutern wir in diesem Dokument unsere Überlegungen zu diesem Thema und begründen unseren Standpunkt.

Wir bewerten einzelne Aspekte wie folgt:

++  großer Vorteil
+   Vorteil
o   neutral
–   Nachteil
– – großer Nachteil

Baukosten

Die Schätzung der Gemeinde geht von 9,4 Millionen € für einen Neubau in der Schulzone oder am Standort Ex-Saatbau und von 7 Millionen für Neubau und Sanierung am Standort Ragenhaus aus. Das Ragenhaus könnte dabei zum Teil weiter genutzt werden, der größte Teil des Volumens müsste aber neu errichtet werden in einem Kontext mit vielfältigen Einschränkungen. Wir gehen deshalb davon aus, dass sich der Kostenunterschied in Wirklichkeit in engen Grenzen hält.

Schulzone o
Ex-Saatbau o
Ragenhaus +

Kosten für Grundbeschaffung

Der Grund in der Schulzone müsste erworben und eine Zufahrtsstraße errichtet werden. Der Grund am Ex-Saatbau-Gelände ist in Gemeindebesitz, jener beim Ragenhaus zum Teil in Besitz der Fraktion.

Schulzone – –
Ex-Saatbau ++
Ragenhaus +

Grundverfügbarkeit

Die Gründe in der Schulzone und beim Ragenhaus stehen prinzipiell zur Verfügung. Auf dem Ex-Saatbau-Gelände befindet sich seit Jahren der provisorische Busbahnhof. Da sich die Fertigstellung des Mobilitätszentrums am Bahnhof verzögert, geht die Gemeinde davon aus, dass der Grund für mindestens weitere 5 Jahre nicht zur Verfügung stehe und schließt deshalb diese Lösung von vornherein aus. Das ist nicht nachvollziehbar. Ein Provisorium wie der aktuelle “Busbahnhof” lässt sich in kürzester Zeit und mit geringen Kosten auch am Bahnhofsgelände einrichten, aber auch die Errichtung des definitiven Busterminals dort ist kein großes Vorhaben und kann ohne Zweifel schnell verwirklicht werden, auch wenn sich andere Bauten am Bahnhofsgelände verzögern. Wenn die Gemeinde beim Ex-Saatbau-Gelände dringenden Bedarf anmeldet, lässt sich sicher eine Lösung finden. Da es aber zur Zukunft dieses Geländes noch keine konkreten Vorstellungen gibt, gab es bisher auch keine Eile bei der Verlegung des Busterminals. Für das Stadtzentrum stehen inzwischen die Haltestellen am Graben und beim Rathaus zur Verfügung, die von allen Buslinien angefahren werden können, der aktuelle “Busbahnhof” wird nicht mehr benötigt und stellt mit Sicherheit auch keinen ästhetischen Gewinn für die Stadt dar.

Schulzone +
Ex-Saatbau o
Ragenhaus +

Erreichbarkeit zu Fuß / mit dem Fahrrad

Alle Standorte sind prinzipiell gut zu Fuß und mit dem Fahrrad erreichbar. Die Fußwegdistanzen von einigen ausgewählten Punkten:

 

 

Schulzone

Ex-Saatbau

Ragenhaus

1

J.-Ferrari-Str.

300 m

800 m

1.300 m

2

Stegen Feuerwehr

1.400 m

700 m

1.600 m

3

Anichsiedlung (Einfahrt)

2.000 m

1.000 m

1.200 m

4

Alpinistr./Mitterhoferstr.

2.000 m

1.200 m

1.100 m

5

J.-Kerer-Straße

2.200 m

1.400 m

900 m

 

Durchschnitt

1.600 m

1.000 m

1.200 m

Schulzone o
Ex-Saatbau ++
Ragenhaus +

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Distanzen zu den nächstgelegenen Haltestellen:

Schulzone

Ex-Saatbau

Ragenhaus

Bahn

800 m

300 m

1300 m

Citybus Linie 1

800 m

beim Haus

500 m

Citybus Linie 2

100 m

beim Haus

500 m

Citybus Linie 3

100 m

100 m

beim Haus

Bus Tauferer-Ahrntal

800 m

300 m

600 m

Bus Unterpustertal

500 m

300 m

900 m

Bus Oberpustertal

800 m

300 m

600 m

Bus Pfalzen

500 m

300 m

500 m

Beim Standort Ex-Saatbau liegen die Haltestellen aller Stadt- und Regionallinien in der Nähe, auch der Bahnhof liegt nur knappe fünf Gehminuten entfernt. Der Standort Schulzone ist relativ gut erreichbar, der Platz neben der Gewerbeoberschule liegt aber bereits 800 Meter vom Bahnhof und damit auch von den Haltestellen der Linien nach Reischach, ins Tauferer-Ahrntal und ins Oberpustertal entfernt. Das Ragenhaus wird zwar von der Citybuslinie 3 direkt angefahren, die Erreichbarkeit von außerhalb Brunecks ist allerdings sehr umständlich, was für eine Bezirksmusikschule ein klarer Nachteil ist.

Schulzone +
Ex-Saatbau ++
Ragenhaus – –

Erreichbarkeit motorisierter Individualverkehr

Der Standort Schulzone ist mit dem Auto sehr gut erreichbar, der Parkplatz der Schulzone kann mit genutzt werden, die Spitzenzeiten überlagern sich nicht mit denen des Schulbetriebs. Der Standort Ex-Saatbau liegt im Stadtzentrum, es stehen die Rathaus-Tiefgarage und der Oberflächenparkplatz direkt gegenüber zur Verfügung. Das Ragenhaus liegt hingegen in einem sensiblen Kontext, alle Zufahrten erfolgen über die Stuckstraße bzw. das Wohngebiet im Osten der Stadt. Eine Garage vor Ort ist problematisch. Eine Tiefgarage in der Schlosswiese lehnen wir ab, da der Ort für eine Tiefgarage/Auffangparkplatz landschaftlich und verkehrstechnisch ungeeignet und der Standort Schlosskurve auf jeden Fall vorzuziehen ist. Aber auch wenn eine Garage in der Schlosswiese zur Verfügung stünde, wäre ihr Effekt auf den Verkehrsfluss zur Musikschule begrenzt. Die Distanz von den Stellplätzen bis zum Ragenhaus würde ca. 200 Meter betragen und die ca. 150 m entfernte Kuntnerbrücke würde zum Ein- und Aussteigen wohl auch in Zukunft mehr genutzt als die Tiefgarage. Eine Bezirksmusikschule am Standort Ragenhaus verschlechtert generell die Verkehrssituation in einer bereits problematischen Zone und ist daher aus urbanistischer und verkehrsplanerischer Sicht absolut nicht zu empfehlen.

Schulzone ++
Ex-Saatbau +
Ragenhaus – –

Baulicher Kontext

Die Standorte Schulzone und Ex-Saatbau bedingen keine nennenswerten Einschränkungen bezüglich baulicher Gestaltung, Dimensionierung und möglicher künftiger Umbauten oder Erweiterungen. Der Standort Ex-Saatbau spielt als Teil der Verbindung zwischen Rathausplatz und Bahnhof eine wichtige städtebauliche Rolle und sollte idealerweise für öffentliche Einrichtungen genutzt werden. Er ist Teil der modernen Erweiterung des Stadtzentrums, die mit dem neuen Rathaus und dem Raiffeisen-Komplex begonnen hat und nun mit der neuen Bibliothek fortgeführt wird. Der Standort Ragenhaus ist hingegen problematisch. Es handelt sich um eine historisch und architektonisch sehr wertvolle, sensible Umgebung, die die Möglichkeiten klar einschränkt. Der Neubau wäre zudem auf einer Fläche vorgesehen, die unmittelbar ans Friedhofsgelände angrenzt. Damit würde man die einzige Möglichkeit für eine weitere Friedhofserweiterung vergeben und der Neubau käme in nur drei Metern Abstand zur Friedhofsmauer zu stehen. Es ist auf jeden Fall nicht ratsam, einen neuen Baukörper in einen solchen Kontext zu stellen, wenn es Alternativen gibt.

Schulzone +
Ex-Saatbau ++
Ragenhaus – –

Betriebskosten

Am Standort Ragenhaus könnten bestehende Strukturen zum Teil weiter genutzt werden, was einen Kostenvorteil bedeutet, da das Ragenhaus ohnehin saniert werden muss. Allerdings kann auch bei einem Neubau in der Schulzone oder am Ex-Saatbau-Gelände das Ragenhaus weiter von der Musikschule beansprucht werden – ebenso für kulturelle Veranstaltungen, wie dies heute schon geschieht. Vereine könnten dort gegebenenfalls einen Raum für ihre Tätigkeiten anmieten. Die Verfügbarkeit des Ragenhauses, aber auch anderer Säle im Stadtgebiet, kann und sollte beim Raumprogramm für die neue Schule auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Schulzone –
Ex-Saatbau –
Ragenhaus +

Summe bei gleicher Gewichtung aller acht Aspekte:

Schulzone 2
Ex-Saatbau 8
Ragenhaus -1

Das Gesamtergebnis spricht klar für die Lösung am Ex-Saatbau-Gelände, besonders was die wesentlichen Aspekte Erreichbarkeit und Kontext anbelangt.

Allgemein stellt sich die Frage, welche die wesentlichen Entscheidungskriterien sein sollen. Die Gemeindeverwaltung scheint in dieser Frage ihre Entscheidung bereits getroffen zu haben und den Weg gehen zu wollen, der ihr am einfachsten und schnellsten erscheint. Außerdem besteht der Eindruck, dass man zugunsten des Standortes Ragenhaus auch auf Einflussnahmen eingeht, die nichts mit einer objektiven Standortbewertung zu tun haben.

Lösungen, die auf den ersten Blick am einfachsten gehen, sind aus einer allgemeinen und längerfristigen Perspektive nicht immer die besten. Wir rufen dazu auf, eine solch wichtige Entscheidung nicht übers Knie zu brechen und Bruneck eine Musikschule zu ermöglichen, die sich in allen Aspekten optimal in die Stadt einfügt.

Bruneck, 21. Februar 2011

Grüne Ratsfraktion

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******

Premessa

La scuola di musica ha urgentemente bisogno di una soluzione edilizia adatta. Gli spazi a disposizione nella Casa Ragen non sono da tempo più sufficienti e, oltre a ciò, deve essere realizzata una scuola di musica per l’intero circondario di Brunico.

A disposizione ci sono diverse possibilità. Prima di tutto è necessario però decidere se è ragionevole realizzare un ampliamento della scuola di musica attuale o se la struttura deve essere prevista in un altro luogo della città. In questo secondo caso ci sono finora due concrete proposte: nella zona scolastica accanto alla Gewerbeoberschule o nella zona che ospita attualmente la stazione degli autobus (ex Saatbau). L’amministrazione comunale ha valutato comparativamente le tre soluzioni e è a favore della realizzazione di un ampliamento da realizzarsi accanto all’attuale Casa Ragen.
Noi valutiamo diversamente in alcuni punti essenziali e dobbiamo soprattutto constatare che degli aspetti problematici della soluzione „Casa Ragen“ sono stati considerati troppo poco e a essi è stato dato troppo poco peso.

Per garantire una aperta e oggettiva discussione come premessa di una corretta decisione, raccogliamo in questo documento le nostre considerazioni sul tema e motiviamo il nostro punto di vista.

Valutiamo i diversi aspetti in questo modo:
++ molto a favore
+ a favore
o neutro
– a sfavore
— molto a sfavore

Costi di costruzione

La valutazione del Comune fa ammontare a 9,4 milioni di € una nuova costruzione nella zona scolastica o nella zona della stazione dei bus e a 7 milioni di € una nuova costruzione e risanamento nei pressi della Casa Ragen. In quest’ultimo caso, la Casa Ragen potrebbe continuare a essere in parte utilizzata, la gran parte del volume dovrebbe però essere realizzato in una zona dalle diverse limitazioni. Noi riteniamo perciò che le differenze di costi siano molto limitate.

Zona scolastica o
Zona autocorriere o
Casa Ragen +

Costi per l’acquisto del terreno

Il terreno nella zona scolastica dovrebbe essere acquistato e dovrebbe essere realizzata una strada d’accesso. Il terreno della stazione dei bus è di proprietà del Comune, quello della Casa Ragen appartiene in parte alla Frazione di Brunico.

Zona scolastica —
Zona autocorriere ++
Casa Ragen +

Disponibilità del terreno

Il terreno nella zona scolastica e quello della Casa Ragen è in linea di principio disponibile. Sul terreno della stazione degli autobus è presente appunto, da anni in via provvisoria, la stazione bus. Dato che la realizzazione del centro intermodale si prolunga nel tempo, il Comune presume che non possa essere a disposizione nei prossimi 5 anni e esclude questa soluzione. Noi crediamo che una soluzione provvisoria come quella attuale si possa trasferire in tempi brevi e a costi ridotti nell’area della stazione ferroviaria. Anche la realizzazione del terminale definitivo dei bus nel centro intermodale non costituisce un grande impegno finanziario e può avvenire in tempi veramente brevi anche se il resto del progetto concernente l’area della stazione ferroviaria subisce dei ritardi.
Una soluzione si trova comunque facilmente, se il Comune fa presente di aver bisogno dell’area della stazione degli autobus. Dato però che non ci sono ancora delle idee concrete sul futuro di questa zona, non c’è stata finora nessuna fretta a spostare il terminale. A servizio del centro della città sono già ora a disposizione di tutte le linee dei bus le fermate al Graben e al Municipio; l’attuale „stazione“ degli autobus non è più quindi necessaria e non costituisce attualmente di sicuro un abbellimento della città.

Zona scolastica +
Zona autocorriere o
Casa Ragen +

Raggiungibilità a piedi / in bicicletta

Tutte e tre le ubicazioni sono raggiungibili facilmente a piedi o in bicicletta. La distanza in metri da alcuni punti della città:

 

 

zona scoastica

zona autocorriere

Casa Ragen

1

Via J. Ferrari

300 m

800 m

1.300 m

2

Stegona Vigili del Fuoco

1.400 m

700 m

1.600 m

3

Rione Anich (entrata)

2.000 m

1.000 m

1.200 m

4

Via degli Alpini / Via Mitterhofer

2.000 m

1.200 m

1.100 m

5

Via J. Kerer

2.200 m

1.400 m

900 m

 

media

1.600 m

1.000 m

1.200 m

Zona scolastica o
Zona autocorriere ++
Casa Ragen +

Raggiungibilità con i servizi pubblici

Le distanze dalle fermate più vicine:

Zona scolastica

Zona autocorriere

Casa Ragen

Ferrovia

800 m

300 m

1300 m

Citybus linea 1

800 m

accanto

500 m

Citybus linea 2

100 m

accanto

500 m

Citybus linea 3

100 m

100 m

accanto

Bus Valle Aurina

800 m

300 m

600 m

Bus Bassa Pusteria

500 m

300 m

900 m

Bus Alta Pusteria

800 m

300 m

600 m

Bus Falzes

500 m

300 m

500 m

La zona della stazione bus si trova nelle vicinanze delle fermate di tutte le linee urbane e extraurbane, anche la stazione ferroviaria si trova a appena 5 minuti a piedi. La zona scolastica è abbastanza ben raggiungibile; l’area accanto alla Gewerbeoberschule dista però 800 metri dalla stazione ferroviaria e dalle fermate delle linee degli autobus per Riscone, la Val Aurina e l’alta Pusteria. La Casa Ragen si trova accanto alla fermata della linea 3 del Citybus, la sua raggiungibilità per chi viene da fuori Brunico è però problematica e ciò rappresenta un chiaro svantaggio per una scuola di musica circondariale.

Zona scolastica +
Zona autocorriere ++
Casa Ragen –

Raggiungibilità con l’automobile privata

L’ubicazione „zona scolastica“ è facilmente raggiungibile in automobile, i parcheggi disponibili possono essere utilizzati, i momenti di maggior accesso non si sovrappongono con quelli delle altre scuole. L’ubicazione „stazione dei bus“ si trova in centro, a poca distanza ci sono sia il parcheggio sotterraneo del Municipio che i parcheggi di superficie.
La Casa Ragen si trova invece in un contesto sensibile, l’edificio si raggiunge passando per via Stuck e per una zona densamente abitata nella parte est della città. Immaginare un garage nei pressi è problematico. Noi rigettiamo l’idea di un garage sotto il prato del Castello per il suo impatto paesaggistico e perché inadatto dal punto di vista del traffico; la soluzione da preferire per noi è quella di un parcheggio nel pressi della curva del Castello. Anche però se ci fosse a disposizione il parcheggio sotto il prato del Castello, il suo effetto sul traffico diretto verso la scuola di musica sarebbe limitato. La distanza dei posti macchina fino alla scuola di musica sarebbe di circa 200 metri e quindi si continuerebbe ancora a utilizzare le strade disponibili per accompagnare e per andare a prendere gli alunni della scuola di musica. Una scuola di musica circondariale presso la Casa Ragen peggiorerebbe ulteriormente la situazione del traffico in una zona problematica e per questo non è assolutamente da raccomandare dal punto di vita urbanistico e di quello di pianificazione urbanistica.

Zona scolastica ++
Zona autocorriere +
Casa Ragen —

Contesto edilizio

Le ubicazioni „zona scolastica“ e „stazione dei bus“ non presentano limitazioni di sorta per quanto riguarda l’aspetto della costruzione, le dimensioni e i possibili ampliamenti futuri. La zona „stazione dei bus“ ha un ruolo importante di collegamento edilizio fra il Municipio e la stazione ferroviaria e vi dovrebbero essere previste delle strutture pubbliche. Essa costituisce una parte dell’ampliamento moderno del centro storico iniziato con la costruzione del nuovo Municipio e del complesso Raiffeisen e che proseguirà con quella della nuova biblioteca.
L’ubicazione „Casa Ragen“ è invece problematica; si tratta di costruire in un ambiente storico-architettonico molto pregevole, in una zona sensibile che limita chiaramente le possibilità. La nuova costruzione sarebbe poi prevista in una zona che confina direttamente con quella cimiteriale. In questo modo si impedirebbe la possibilità di un ulteriore ampliamento del cimitero. E‘ poco ragionevole in ogni caso prevedere una nuova costruzione in questa zona se esistono delle alternative.

Zona scolastica +
Zona autocorriere ++
Casa Ragen —

Costi di gestione

Costruire nei pressi della Casa Ragen permetterebbe di continuare a utilizzare in parte delle strutture già esistenti e ciò rappresenta un vantaggio dal punto di vista dei costi dato che la Casa Ragen deve essere comunque risanata. Anche se si costruisce la nuova scuola di musica nella zona scolastica o in quella della stazione dei bus, la Casa Ragen potrebbe continuare a essere utilizzata dalla scuola di musica per manifestazioni culturali come già avviene oggi. Le Associazioni potrebbero affittare gli spazi disponibili. La disponibilità della Casa Ragen, come anche di quella di altre sale in città deve essere tenuto in ogni caso in considerazione nel programmare gli spazi per la nuova scuola

Zona scolastica –
Zona autocorriere –
Casa Ragen +

Somma degli otto aspetti (non ponderata):

Zona scolastica 2
Zona autocorriere 8
Casa Ragen -1

Il risultato complessivo risulta chiaramente a favore della soluzione rappresentata dalla zona della stazione autocorriere, soprattutto per quanto riguarda gli aspetti essenziali della raggiungibilità e del contesto.

In genere ci si chiede quali debbano essere i criteri essenziali che guidano la scelta. Sembra che l’amministrazione comunale abbia già compiuto la propria scelta e voglia percorrere la strada che sembra più semplice e più rapida. Oltre a ciò si ha l’impressione che la scelta di edificare nei pressi della „Casa Ragen“ sia influenzata da fattori che esulano da quelli di una valutazione oggettiva dell’ubicazione.
Soluzioni che a prima vista appaiono semplici, non sono però sempre le migliori se misurate in una prospettiva generale e di lungo termine. Noi chiediamo che questa scelta importante sia ben meditata e che offra a Brunico una scuola di musica che si inserisca nel modo migliore nel tessuto della città.

Brunico, 21. febbraio 2011

Gruppo consiliare Verde

 

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