Landtagswahlen: Folgen für Bruneck • Elezioni provinciali: conseguenze per Brunico

Foto: Gemeinde BruneckDie Grünen Brunecks freuen sich über ein sehr gutes Ergebnis bei den Landtagswahlen: Mit 11,6% hat sich Bruneck einmal mehr mehr als grüne Hochburg bestätigt und zum sehr erfreulichen Gesamtergebnis beigetragen.

Auch Bürgermeister Tschurtschenhtaler hat sein Wahlziel erreicht und wechselt in dem Landtag. Dies betrifft allerdings nicht nur ihn und seine Partei, sondern die gesamte Gemeinde.

Es ist äußerst ärgerlich, dass aufgrund dieses Karrieresprungs des Bürgermeisters gleich der ganze Gemeinderat aufgelöst und neu gewählt werden muss. Neuwahlen vor der Zeit ohne zwingenden politischen Grund sind nicht nur bei den Bürgerinnen und Bürgern unbeliebt, sie stellen auch die politischen Gruppierungen der Stadt vor große Anstrengungen und Belastungen, besonders jene, die rein auf ehrenamtliches Engagement aufbauen und über keinen Parteiapparat wie etwa die SVP verfügen.

Einiges Unerledigte, das der Bürgermeister verantwortet, bleibt nun wohl anderen überlassen – andererseits steht zu befürchten, dass er sozusagen als Schattenbürgermeister weiter wirkt. Außerdem beschert die Koalitionsentscheidung der SVP der Stadt nun einen Übergangsbürgermeister der italienischen Rechten. Alles Auswirkungen, die aus Sicht der Grünen nicht erfreulich sind.

So bleibt nur zu wünschen, dass sich der Ämtertausch des Herrn Tschurtschenthaler wirklich zum Wohle des ganzen Landes auswirkt und die angesprochenen lokalen Unannehmlichkeiten rechtfertigt. Positiv könnte man sehen, dass Bruneck vorzeitig die Möglichkeit erhält, eine neue Gemeindeverwaltung zu bestellen, in der hoffentlich die grünen Anliegen ein angemessenes Gewicht haben werden.

Bruneck, 04.11.2013
Grüne Ratsfraktion:
Hanspeter Niederkofler
Georg Peintner
Johanna Schmiedhofer Ganthaler

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Elezioni provinciali: conseguenze per Brunico

I Verdi di Brunico si rallegrano di un risultato molto positivo alle elezioni provinciali: con l’11,6% Brunico si è confermata un’altra volta roccaforte verde e ha contribuito all’ottimo risultato complessivo.

Anche il Sindaco Tschurtschenthaler ha raggiunto il suo obiettivo e cambia per il Consiglio provinciale. Questo riguarda tuttavia non solo lui e il suo partito, ma l’intero comune.

È alquanto spiacevole che in seguito all’avanzamento di carriera del Sindaco l’intero Consiglio comunale debba essere sciolto e rieletto. Elezioni anticipate senza stringenti motivi politici non solo sono poco graditi ad elettrici ed elettori, ma pongono anche le forze politiche della città davanti a grandi sforzi, soprattutto quelle che si affidano unicamente all’impegno volontario e non dispongono di un apparato di partito come per esempio l’SVP.

Qualche progetto in sospeso di responsabilità del Sindaco ora passerà ad altri – dall’altra parte c’è da temere che continui ad influire come sindaco-ombra. Inoltre la scelta di coalizione dell’SVP ora regala alla città un sindaco pro tempore della destra italiana. Tutte conseguenze che i Verdi non vedono certamente con favore.

Rimane da augurarsi che il cambio di poltrona del signor Tschurtschenthaler incida veramente per il bene di tutta la provincia, giustificando così i citati inconvenienti a livello locale. E, dal lato positivo, Brunico avrà la possibilità di scegliere con anticipo una nuova amministrazione comunale, nella quale auspicabilmente i contenuti verdi avranno un adeguato peso.

Brunico, 04/11/2013
Gruppo consiliare Verde:
Hanspeter Niederkofler
Georg Peintner
Johanna Schmiedhofer Ganthaler

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