Handel und Dienstleistungen in Gewerbegebieten • Commercio e servizi nelle zone produttive

Die Brunecker Gemeindeverwaltung hat absolut Recht, sich gegen Einzelhandel in Gewerbegebieten zu stellen. Dieser schädigt den Handel innerhalb der Ortschaften und erzeugt zusätzlichen Verkehr. Handel und Dienstleistungen gehören in die Städte und Dörfer, ein lebendiges Miteinander von Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit ermöglicht ein vielseitiges Angebot und eine hohe Lebensqualität.

Der Druck geht aber leider in eine andere Richtung und auch hierzulande wird dieses Prinzip immer mehr aufgeweicht. Die überzogene Bautätigkeit der letzten Jahrzehnte hat in den Gewerbegebieten viel Leerstand produziert und das weckt Begehrlichkeiten, diesen anderweitig zu nutzen. Das mag im Einzelfall verlockend sein, ist aber im allgemeinen Interesse abzulehnen.

Die Gemeindeverwaltung erinnern wir in diesem Zusammenhang daran, dass der ins Auge gefasste Raumordnungsvertrag zur Errichtung der Tiefgarage in der Schlosswiese als eine der Gegenleistungen die Umwidmung eines Gewerbegrunds in der Industriezone Nord in eine Zone für Dienstleistungen bzw. Tourismus vorsieht. Damit würde man eine raumordnerische Fehlentwicklung zum Schaden der Stadt forcieren. Wir hoffen, dass sowohl Gemeindeverwaltung als auch Handels- und Dienstleistungsverband auch in diesem Fall die richtigen Schlüsse ziehen und von diesem Ansinnen Abstand genommen wird.

22.05.2014
Hanspeter Niederkofler
Grüne Ratsfraktion

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Commercio e servizi nelle zone produttive

L’Amministrazione comunale di Brunico ha assolutamente ragione ad opporsi al commercio al dettaglio nelle zone produttive. Questo danneggia il commercio nei centri abitati e produce traffico aggiuntivo. Il commercio e i servizi devono rimanere nelle città e nei paesi, un insieme vivo di abitazioni, lavoro, commercio e tempo libero permette un’offerta diversificata e un’alta qualità della vita.

La pressione purtroppo va in un’altra direzione e anche dalle nostre parti questo principio viene più e più annacquato. L’eccessiva attività edilizia degli scorsi decenni ha prodotto molta cubatura vuota nelle zone produttive, e questo fa nascere propositi di utilizzarla diversamente. Nel caso singolo può anche apparire vantaggioso, ma queste idee vanno respinte nell’interesse generale.

Ricordiamo all’Amministrazione comunale a questo proposito che il contratto urbanistico prefigurato per la realizzazione del garage sotterraneo nel prato del castello come una delle contropartite prevede il cambio di destinazione di un’area nella zona industriale nord in area per servizi e turismo. In questo modo si forzerebbe uno sviluppo urbanistico sbagliato a danno della città. Speriamo che sia l’Amministrazione comunale che l’Unione commercio turismo servizi sappiano trarre le giuste conclusioni anche in questo caso e si prendano le distanze da questo proposito.

22.05.2014
Hanspeter Niederkofler
Gruppo consiliare Verde

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