Straßenbau: weiter wie gehabt? • Progetti stradali: avanti come prima?

Klosterwaldvariante: Tunnel, Brücke, Trompetenkreuzung...Kommt Zeit, kommt Rat, lautet ein Sprichwort. Es ist nicht immer ein Schaden, wenn sich Planung und Umsetzung eines Projekts in die Länge ziehen – oftmals ergibt sich die Gelegenheit, das Ganze zu überdenken und eine bessere Lösung zu finden.

Auf das Projekt der Gadertaler Ausfahrt, die sog. Klosterwald-Variante, trifft das leider nicht zu. Es sind zwar mehr als 10 Jahre vergangen, seit es das erste Mal vorgelegt wurde, von einem Überdenken gibt es aber keine Spur, es bleibt dasselbe Monster mit Tunnel, Brücke und zwei überzogenen Kreuzungsbauten, nur die Kosten sind mittlerweile von 40 auf 68 Millionen Euro geklettert.

68 Millionen für eine Kreuzung, für eine Straße, die im Jahresdurchschnitt auf 7.500 Fahrzeuge am Tag kommt. Probleme gibt es hier nur beim Urlauberwechsel, und an den kritischen Tagen ist schon die Autobahn überfüllt – kein Bauwerk im Pustertal kann da irgend etwas bewirken. Die Kreuzung wird außerdem an eine Stelle mit hoher Geschwindigkeit verlegt, was das Einfädeln bei starkem Verkehr erschwert. Bei Rückstaus sind die Tunnels problematisch. Dazu kommt ein schmerzhafter Eingriff in die Landschaft. Kurz – bei allem Verständnis für die Anwohner: Warum ein solches Projekt prioritär und eine solche Unsumme wert sein soll, ist und bleibt ein Rätsel.

Hier wird praktisch im Vorbeigehen so viel Geld verbaut, wie voraussichtlich die ganze Riggertalschleife kosten wird. Auch wenn allerorts von Sparzwängen die Rede ist – wir haben hier offenbar immer noch Geld genug zum Vergraben. Nichts Neues, leider.

09.05.2016
Hanspeter Niederkofler
Bezirkssprecher Grüne

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Progetti stradali: avanti come prima?

Il tempo porta consiglio, dice il proverbio. Non è sempre un danno se l’iter di un progetto si protrae – molte volte si presenta l’opportunità di ripensare tutto e trovare una soluzione migliore.

Sul progetto dello svincolo per la Val Badia, la cosiddetta variante “Klosterwald”, il proverbio purtroppo non si applica. Sono passati più di 10 anni da quando fu presentato per la prima volta, ma di un ripensamento non c’è traccia, rimane lo stesso mostro con tunnel, ponte e due maxi-svincoli, solo i costi sono nel frattempo lievitati da 40 a 68 milioni.

68 milioni per un incrocio, per una strada che nella media annuale arriva a 7.500 veicoli al giorno. I problemi ci sono solo al cambio dei turisti, e nelle giornate critiche già l’autostrada è sovraffollata e nessuna costruzione in Val Pusteria può portare un miglioramento. Inoltre, l’incrocio viene spostato su un tratto ad alta velocità, rendendo difficile l’immissione quando c’è traffico intenso. In caso di ingorgo, sono problematici i tunnel. In aggiunta, il progetto comporta un impatto doloroso sul paesaggio. In breve – con tutta la comprensione per i residenti: rimane un mistero come mai un progetto del genere possa avere priorità e valere questa somma spropositata.

Senza troppi pensieri qui si spende una somma che equivale ai costi previsti per l’intera variante della Val di Riga. Anche se si continua a parlare di tagli e ristrettezze in tutti gli ambiti, a quanto pare abbiamo tuttora abbastanza denaro da sotterrare. Niente di nuovo, purtroppo.

09/05/2016
Hanspeter Niederkofler
portavoce comprensoriale Verdi

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