Herbizide auf öffentlichen Flächen in Bruneck • Uso di erbicidi nelle aree pubbliche a Brunico

Als Mitglieder der Arbeitsgruppe „Herbizide“ möchten wir zur Pressemitteilung der Gemeinde (siehe hier) folgende Ergänzung anbringen.

Wir haben dieser Arbeitsgruppe zugestimmt, um zu definieren, wie die Unkrautbekämpfung auf öffentlichen Flächen in Zukunft gehandhabt werden soll und um die geeignetsten Alternativen zu chemischen Herbiziden ausfindig zu machen. Die Stadtgärtnerei ist sicherlich bestrebt, deren Einsatz zu minimieren und möchte in Zukunft ganz darauf verzichten, das erkennen wir an. Wir haben auch Verständnis dafür, dass die Umsetzung neuer Methoden eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt.

Allerdings war schnell klar, dass man schwerlich ein Verfahren finden wird, das dieselben Ergebnisse mit demselben Arbeitsaufwand liefert. Nur kann „Effizienz“ hier nicht der einzige Maßstab sein, vor allem weil sie Schäden und Gefahren durch den Herbizideinsatz nicht berücksichtigt. Wie in allen anderen Bereichen erreicht man keine Nachhaltigkeit, wenn man den Blick nicht weitet und nur die kurzfristigen Bewegungen in der eigenen Kasse betrachtet.

Es gibt vielfältige Alternativen, aber keine davon kann wohl eins zu eins die heutige Praxis ersetzen. Es erscheint daher notwendig, zu definieren, welche Auswirkungen der Ausstieg aus der chemischen Unkrautbekämpfung auf die Ergebnisse und den Arbeitsaufwand hat. Es wird dann an der Politik sein, zu entscheiden, wie man die Standards und das Budget anpassen will. Die Gemeinde Sterzing hat z. B. erklärt, den Mehraufwand durch die Umstellung auf thermische Unkrautbekämpfung in Kauf nehmen zu wollen.

Eine Beibehaltung des Chemieseinsatzes aus reinen Kostenüberlegungen kommt für uns auf jeden Fall nicht in Frage.

Die Gemeinderäte:
Hanspeter Niederkofler, Grüne
Walter Huber, Bürgerliste Bruneck
19.11.2017

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Uso di erbicidi nelle aree pubbliche a Brunico

Come componenti del gruppo di lavoro “erbicidi” desideriamo fornire la seguente integrazione al comunicato stampa del Comune (vedi qui).

Abbiamo acconsentito al gruppo di lavoro per definire le modalità future di diserbo sulle aree pubbliche e per trovare le alternative più adatte all’impiego di erbicidi chimici. La giardineria comunale è sicuramente impegnata a ridurne l’impiego al minimo e a rinunciarci completamente in futuro, questo lo riconosciamo. Comprendiamo anche che l’attuazione di nuovi metodi richiede un certo tempo.

Tuttavia è presto emerso che difficilmente si troverà un metodo che fornisca gli stessi risultati con lo stesso impiego di forza lavoro. Ma l’”efficienza” in questo caso non può essere l’unica misura, soprattutto perché non considera i danni e i pericoli derivanti dall’impiego di erbicidi. Come in tutti gli altri ambiti, la sostenibilità non si può raggiungere se non si amplia lo sguardo e si continua invece ad osservare solo i movimenti di cassa nel breve periodo.

Ci sono varie alternative, ma molto probabilmente nessuna potrà sostituire pari pari la prassi attuale. Appare quindi necessario definire le ripercussioni dell’abbandono degli erbicidi chimici sui risultati e sul carico di lavoro. Sarà poi compito della politica decidere in quale modo adeguare gli standard e le risorse assegnate. Il Comune di Vipiteno per esempio ha dichiarato di volersi accollare la maggiorazione di costi derivante dalla conversione al diserbo termico.

In ogni modo, per noi non sarebbe accettabile mantenere l’impiego di erbicidi chimici per mere considerazioni di costo.

I consiglieri comunali:
Hanspeter Niederkofler, Verdi
Walter Huber, Lista Civica Brunico
19.11.2017

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