Riggertalschleife: keine Frage

Projekt Riggertalschleife - Bild: LPA - provinz.bz.it

Projekt Riggertalschleife – Bild: LPA – provinz.bz.it

Der regionale Bahnverkehr ist kein Anhängsel des Fernverkehrs, sondern die Grundlage jeder tragfähigen Mobilitätspolitik. Die Bewegungen von Ansässigen und Touristen auf kurzen und mittleren Strecken machen in allen Ländern den allergrößten Teil des Verkehrs aus. Für die Osthälfte Südtirols ist dabei die Priorität klar: bestmögliche Verbindung Bruneck-Brixen-Bozen. Brixen ist dabei als Hauptort der natürliche Knotenpunkt und bleibt internationaler Bahnhof – der überregionale Verkehr richtet sich nach der Nachfrage und der Zeitaufwand für 25 km Bestandstrecke ist tragbar. Im Pustertal muss man sich freilich auch Gedanken machen, wie man Kapazitäten für Schnellzüge schafft, die in Zukunft teilweise auch nach Norden abbiegen können.

In die Beschleunigung der Straßen flossen und fließen Landesgelder in Milliardenhöhe. Haupteffekt ist eine exorbitante Zunahme des Straßenverkehrs. Da sind Projekte wie die Riggertalschleife nur kleine Gegengewichte zur Schadensbegrenzung. Oder soll man auch 2027 für die 34 km von Bruneck nach Brixen noch eine Stunde brauchen?

20.01.2017
Hanspeter Niederkofler

Schlosswiesengarage kommt nicht • Il garage nel prato del castello non si fa

garageDas Projekt „Garage Schlosswiese“ kommt nicht. Viereinhalb Jahre nach dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats und nach ungezählten Ankündigungen, dass wesentliche Schritte bevor stünden, hat der Bürgermeister kürzlich öffentlich eingeräumt, dass es für das Projekt kein brauchbares Angebot gebe. „Es besteht die Gefahr, dass auf die Gemeinde Kosten bzw. Gegenleistungen zukommen, die nicht mehr zu rechtfertigen sind“, stand schon in einer Stellungnahme der Grünen Ratsfraktion einen Tag nach dem Gemeinderatsbeschluss im Mai 2012. So ist es auch gekommen. Man hat nun über vier Jahre ein Projekt verfolgt, das so nicht geht.
Nun ist die Rede von einer „Parkgarage Ost“ – was das konkret bedeuten soll, wird man sehen. Es ist weiter Vorsicht geboten, denn die Gegend ist sehr sensibel. Aber von einer fünfstöckigen Riesengarage in der Schlosswiese ist erst einmal keine Rede mehr.

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Il progetto „garage nel prato del castello“ non si fa. Quattro anni e mezzo dalla decisione di fondo del Consiglio comunale e dopo un numero imprecisato di annunci di passi decisivi imminenti, il Sindaco ha ora pubblicamente concesso che per il progetto non c‘è un‘offerta accettabile. “C’è il rischio concreto che il Comune alla fine debba affrontare alti costi aggiuntivi o offrire contropartite non più giustificabili”, si leggeva in un comunicato del gruppo Verde un giorno dopo la decisione del Consiglio comunale nel maggio 2012. Ed è andata proprio così. Weiterlesen

Informationsabend Verfassungsreferendum • Serata informativa referendum costituzionale

Informationsabend zum
Verfassungsreferendum

mit:
Florian Kronbichler, Kammerabgeordneter
Riccardo Dello Sbarba, Landtagsabgeordneter

Montag, 7. November, 19.30 Uhr
Aula Sozialwissenschaftliches Gymnasium, Tschurtschenthalerpark

veranstaltet von:
Grüne Fraktion und Cornelia Brugger, Gemischte Fraktion im Gemeinderat Bruneck

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Serata informativa sul
referendum costituzionale

con:
Florian Kronbichler, deputato
Riccardo Dello Sbarba, Consigliere provinciale

Lunedì 7 novembre, ore 19.30
Aula Liceo delle Scienze Umane, parco Tschurtschenthaler

organizzata da:
Gruppo Verde e Cornelia Brugger, Gruppo misto nel Consiglio comunale di Brunico

Kreislaufwirtschaft • Economia circolare

Man kann das Konzept der „regionalen Kreislaufwirtschaft“ auch ad absurdum führen. Da dreht sich bald das ganze Land im Kreis um sich selbst, zu den Flötenklängen aus dem Weinbergweg.
Politik und Wirtschaft haben bloß zugesehen in den letzten Jahrzehnten, während aus einem Koloss Schritt für Schritt ein Imperium wurde. Und während auch andere Akteure in anderen Bereichen zu mancher beherrschenden Stellung gelangt sind. Platzhirsche stehen in diesem Land offensichtlich unter besonderem Schutz.
Von der Autonomie zur Asphyxie.

Il concetto di “economia circolare regionale” si può anche portare all‘assurdo. Un’intera provincia che gira su se stessa, sulle melodie provenienti da via del Vigneto.
Politica e mondo economico negli scorsi decenni si sono limitati a guardare mentre, passo dopo passo, un colosso si è trasformato in un impero. E mentre anche altri protagonisti in altri ambiti sono arrivati a posizioni dominanti. A quanto pare, i cervi alfa in questa terra godono di una particolare tutela.
Dall’autonomia all’asfissia.

15.10.2016
Hanspeter Niederkofler

Anfrage: Gemeinschafts- und Schrebergärten • Interrogazione: Orti comunitari

Im Rahmen einer Initiative der Grünen Landtagsfraktion zu Gemeinschafts- und Schrebergärten ersuchen wir um folgende Informationen, soweit der Gemeindeverwaltung verfügbar:

1. Wie viele Gemeinschafts- und Schrebergärten gibt es auf dem Gemeindegebiet? Welche Gesamtfläche nehmen sie ein?

2. Wer stellt jeweils die Gründe zur Verfügung (Privatpersonen, Körperschaften…)

3. Stellt auch die Gemeindeverwaltung Flächen zur Verfügung? Falls ja:
• Aufgrund welchen Kriterien erfolgt die Vergabe? Werden z. B. Gärten für Seniorinnen und Senioren reserviert oder für Familien?
• Wie viele Anfragen gibt es jährlich, gibt es eine Warteliste?

4. Plant die Stadtverwaltung Initiativen in diesem Bereich?

02.09.2016
Grüne Ratsfraktion

Antwort des zuständigen Stadtrats Christof Baumgartner, 04.10.2016

1. Es gibt folgende Flächen für Gemeinschafts- und Schrebergärten: Weiterlesen

Schlossgarage: verschollen • Garage del castello: non pervenuto

Bild: Orthofoto 2011 AGEA / GeobrowserÜber vier Jahre nach dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats zum Bau einer Tiefgarage in der Schlosswiese ist das Projekt offensichtlich verschollen. Lange Zeit stellten wir noch regelmäßig Anfragen zum Stand der Dinge, inzwischen ist es uns zu dumm geworden, jedes Mal die Antwort zu bekommen, dass wesentliche Schritte unmittelbar bevorstünden. Wir gehen jetzt einfach davon aus, dass aus der Wiesengarage nichts wird. Das tut uns natürlich nicht Leid, schließlich haben wir von Anfang an darauf hingewiesen, dass der Standort falsch und problematisch und das Finanzierungskonzept nicht glaubwürdig ist (siehe z. B. hier).

So steht jetzt nur eines fest: Die Südausfahrt ist in Bau und wenn sie in Betrieb geht, gibt es keinen adäquaten Auffangparkplatz im Bereich des Schlosses. Damit wird eine wichtige Vorgabe des Verkehrskonzeptes nicht erfüllt, die auch die Gemeindeverwaltung immer wieder betont hat. Die Schlosswiese ist eine offensichtliche Fehlentscheidung, während der naheliegendste Standort an der Schlosskurve von Seiten der Gemeinde nie ernsthaft in Erwägung gezogen wurde. Weiterlesen