Beschlussantrag: Vorsorgeprinzip bei 5G • Mozione: Principio di precauzione per 5G

Die Strahlung der Mobiltelefone ist Teil des Spektrums der elektromagnetischen Felder. Dazu gehören sowohl natürliche als auch künstliche Quellen. Der Mobilfunk nutzt heute Frequenzen von ungefähr 800 bis 2600 Megahertz. Dieser Wert befindet sich beträchtlich unter dem sichtbaren Licht und sehr deutlich unter der ionisierenden Strahlung.

Mobilfunkstrahlung kann im menschlichen Körper Wärme erzeugen. Damit Menschen dadurch keine Schäden erleiden, gibt es entsprechende Grenzwerte.

5G ist die fünfte Generation der Mobilfunktechnik. Damit sollen in kürzerer Zeit größere Datenmengen übertragen werden als bisher. Die Zahl der verbundenen Geräte soll sich verhundertfachen, und die Reaktionsgeschwindigkeit nur mehr wenige Millisekunden betragen. Eng verbunden mit der 5G-Technologie ist das „Internet der Dinge“ (IOT), das die Automatisierung vieler Lebens- und Produktionsfelder über Funk ermöglicht.

In den kommenden Jahren sind Frequenzen von ca. 26 GHz geplant, was die bisher benutzten Frequenzbänder für LTE (4G) um ein Vielfaches übersteigt. Deshalb ist die Reichweite deutlich geringer als bei den bisherigen Antennen und es wird eine viel größere Zahl an Funkzellen benötigt.

Mit der Implementierung von 5G drohen „ernste, irreversible Konsequenzen für den Menschen“, warnen Mediziner/innen und Naturwissenschaftler/innen in einem weltweiten Appell (https://www.5gspaceappeal.org/the-appeal). Er weist darauf hin, dass man noch nicht sicher weiß, ob die mobile Datenübertragungstechnik gesundheitliche Risiken mit sich bringt, dass man es aber auch noch nicht ausschließen kann. Weiterlesen