Lärmschutz

Leserbrief

Lärmschutzwände bringen zumindest teilweise Entlastung – vorausgesetzt, sie können ihre Wirkung entfalten. Das tun sie aber nur, wenn sie möglichst nahe an der Lärmquelle stehen. Nur so werden Schallwellen, die ein ähnliches physikalisches Verhalten wie Wasserwellen haben, kanalisiert nach oben abgeleitet. Ist die Entfernung zu groß, überrollt der Lärm das Hindernis und hat nur einen ganz wandnahen Wirkungsbereich. Man möchte meinen, dass dies den Her- und Aufstellern der Wände bekannt ist, aber an vielen Orten – auch im Raum Bruneck/St. Lorenzen – stehen die unschönen Sichtbarrieren und Landschaftszerteiler in vollkommen ungeeigneter Distanz zur Fahrspur und dienen somit nur dem Geldbeutel der Produzenten. Weiterlesen

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Anfrage: Lärmschutz Südumfahrung • Interrogazione: barriere antirumore circonvallazione sud

suedumfahrungDie Daten zur Lärmbelastung, die jüngst von der Landesverwaltung veröffentlicht wurden, zeigen auch im Pustertal eine zunehmend kritische Situation. Die Errichtung von Lärmschutzwänden ist eine vordringende Maßnahme, die in vielen Fällen Erleichterung für die Anwohner schaffen kann.
Mit dieser Anfrage machen wir die Gemeindeverwaltung erneut darauf aufmerksam, dass Maßnahmen zum Schutz der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger, die an der Hauptstraße wohnen, dringend erforderlich sind, etwa in Reischach an der Südumfahrung. Weiterlesen

Beschlussantrag: Lärmschutz Südumfahrung • Mozione: barriere antirumore circonvallazione sud

Die am meisten vom Verkehr betroffenen Viertel von Bruneck haben sich nach und nach in Initiativen organisiert, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen und von der Stadtverwaltung Lösungen zu fordern.
Vor ein paar Jahren schon haben die Anwohner der Südumfahrung Maßnahmen zur Eindämmung der Lärmbelastung an der Ostausfahrt des Umfahrungstunnels gefordert. Die Verkehrskommission hat sich damit befasst und die Grüne Ratsfraktion hat einen Beschlussantrag vorläufig zurückgezogen, nachdem der Bürgermeister zugesichert hatte, in diesem Sinn bei den Landesbehörden vorstellig zu werden. Es hat zwar Lokalaugenscheine mit Landesrat Mussner gegeben, aber von den Lärmwschutzwänden wurde seitdem nichts mehr vernommen.
Nun wird vorgeschlagen, in Zukunft den Schwerverkehr vom heutigen Nordring über den neuen Abschnitt des Nordrings und die Südumfahrung umzuleiten. Damit rückt dieses Problem wieder in den Vordergrund. Wir denken, dass der Gemeinderat, der sonst immer schnell bereit ist, unsere Vorschläge zur Verkehrsverminderung abzulehnen, sich zumindest verpflichtet fühlt, vom Land schnelle Maßnahmen zumindest zur Schadensbegrenzung zu verlangen. Weiterlesen