Ried gibt’s nicht…

Leserbrief

Ich werde mich über nichts mehr wundern. In Kürze werden wir wohl auch noch erfahren, dass es am Kronplatz gar keinen Nordosthang gibt und dass nie ein „Projekt Ried“ existiert hat. Falls irgendwann irgendwo Bagger aufführen, hätte das auf jeden Fall nichts mit alldem zu tun. Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke.

22.10.2010
Hanspeter Niederkofler

Volksbefragung Ried: Klarstellung • Referendum Ried: precisazione

Zu den Aussagen des Bürgermeisters am Ende der Gemeinderatssitzung vom 18. Oktober betreffend den Gegenstand der Volksbefragung am 7. November stellen wir folgendes klar:

  • Die Fragestellung ist klar: Sollen am Nordosthang des Kronplatzes auf Brunecker Gemeindegebiet Skipisten und/oder Aufstiegsanlagen zugelassen werden? Da es dort bisher nichts dergleichen gibt und keine Ausnahmen angeführt sind, ist klar, dass sich die Frage auf jegliche skitouristische Infrastruktur bezieht, also auch und gerade auf das Projekt „Ried“, das schließlich den Anlass dazu gegeben hat, der Bevölkerung die Frage zu stellen, ob sie den Nordosthang skitechnisch erschließen oder schützen will. Weiterlesen

Volksbefragung Ried: Die Allgemeinheit nicht für dumm verkaufen

Leserbrief

Es sei dem Bürgermeister von Bruneck und all jenen, deren absurde Spitzfindigkeiten er unterstützt und gut heißt, hiermit noch einmal gesagt, dass die Bürger seiner Gemeinde sehr wohl wissen, was mit der Fragestellung zur skitechnischen Unberührtheit der nord-östlichen Seite des Kronplatzes bei der Volksbefragung am 7. November gemeint ist. Selbstverständlich betrifft sie auch das Projekt Ried und nicht nur, wie von ihm verkündet, eventuell nachfolgende Vorhaben. Wer die Vorgeschichte kennt – und das tun weit mehr als jene 6893, die bisher schon ihre Unterschrift gegen das Projekt abgegeben haben – der weiß, was der Anlass zur Befragung ist. Weiterlesen

Aussagen des Bürgermeisters zur Volksbefragung • Dichiarazioni del Sindaco sul referendum

Leserbrief – lettera al giornale

Zu behaupten, die Volksbefragung am 7. November habe nichts mit dem Projekt Ried zu tun, hat Bürgermeister Tschurtschenthaler wohl für eine gute Idee gehalten, um Verwirrung zu stiften und so zu hoffen, dass die eigenen Bürger nicht wählen gehen. Ich hätte mir ehrlich gesagt eine überzeugendere Antwort erwartet auf die Kritik wegen seines Schweigens gegenüber dem Rekurs der Kronplatz AG. Bei allem Respekt vor seinem Amt hoffe ich doch, dass seine Worte auf allgemeines Gelächter gestoßen sind. Weiterlesen

Volksbefragung Ried: endlich… • Referendum su Ried: finalmente…

Nach einer unmäßig langen Wartezeit aufgrund der überzogenen Sperrfristen, die die Gemeindeverordnung zu Volksbefragungen vorsieht, hat jetzt der Bürgermeister endlich das Datum für die Volksbefragung über die Zukunft des Gebietes Walchhorn-Ried auf 7. November 2010 festgelegt. Dazu halten wir folgendes fest:

  • Die Volksbefragung ist nicht eine Möglichkeit, die die Gemeindeverwaltung freundlicherweise zugesteht, sondern ein Recht, das den knapp 1.000 Bürgerinnen und Bürgern zusteht, die im Frühjahr 2009 den Antrag auf Volksbefragung unterschrieben haben.
  • Bürgermeister und Ratsmehrheit haben bisher alles unternommen, um diese Volksbefragung zu behindern und zu verzögern. Weiterlesen

Percha und Volksbefragung Ried-Walchhorn • Perca e il referendum su Ried-Walchhorn

Zu den jüngsten Äußerungen von SVP-Exponenten aus Percha bezüglich Volksbefragung über das Gebiet Ried-Walchhorn ein paar notwendige Klarstellungen:

  • Der Gemeinde Percha steht es selbstverständlich frei, eine Volksbefragung zum Thema einzuleiten. Sie hätte das im übrigen lange schon tun können. Auch jede andere Gemeinde kann jederzeit über eine Befragung die Meinung ihrer Bevölkerung einholen. In Bruneck musste dazu freilich die Bevölkerung selbst aktiv werden, da die Ratsmehrheit keine Volksbefragung wollte.
  • Es ist allerdings klar, dass ein Projekt wie „Ried“ nicht ohne Zustimmung aller direkt betroffenen Gemeinden verwirklicht werden darf, keinesfalls natürlich ohne Zustimmung Brunecks, das auf seinem Gemeindegebiet den Großteil der negativen Auswirkungen des Projekts zu tragen hat. Da es sich außerdem um keine essenzielle Infrastruktur, sondern um eine rein private Anlage handelt, darf es in diesem Fall auch keine Zwangsmaßnahmen von oben geben. Weiterlesen

SUP Skipistenplan: Ja zu „Ried“ wider besseres Wissen • VAS piano piste da sci: sì a „Ried“, nonostante i fatti

Das positive Gutachten des Landesumweltbeirates zum Projekt „Ried“ im Rahmen der Stragegischen Umweltprüfung (SUP) des aktualisierten Skipistenplans ist leider keine Überraschung, aber auf jeden Fall eine herbe Enttäuschung, die jegliches Vertrauen in den institutionellen Umweltschutz in Südtirol in Frage stellt. Nur zwei Fakten zur Erinnerung:

  • Das Projekt sieht eine neue Piste vor, die bis auf eine Meereshöhe von 900 Metern reicht. Diese Tatsache allein ist Grund genug, das Projekt ohne Wenn und Aber abzulehnen.
  • Die CO2-Bilanz ist klar negativ, auch unter Berücksichtigung der unrealistischen Zahlen des Knoflacher-Gutachtens zur Verkehrsverlagerung . Das Projekt führt damit klar zu einer Verschlechterung der Umweltsituation.  Diese CO2-Bilanz lag bei Erstellung des UVP-Gutachtens der selben Kommission noch  nicht vor, und jetzt wurde sie vollkommen ignoriert. Weiterlesen

Richtigstellung: PZ-Artikel zur „Ried“-Debatte im Gemeinderat

Reaktion auf die Berichterstattung in der „Pustertaler Zeitung“ vom 13.11.2009 über die Gemeinderatssitzung am 4.11.2009

In den letzten Zeilen seines Artikels „Grünes Licht für Ried“ äußert Reinhard Weger seine Erwartungen für den kommenden Wahlkampf und wünscht sich Respekt, Korrektheit und Menschlichkeit. Ich erwarte meinerseits von der Presse Korrektheit und Vollständigkeit in der Wiedergabe der Nachrichten. Eben diese habe ich in seinem Artikel vermisst – er enthält unwahre Informationen und unvollständige oder gänzlich fehlende Zitate, wodurch ein verzerrtes und parteiisches Bild einer Diskussion gezeichnet wird, die lebhaft war und in der zwei sehr verschiedene Standpunkte zur wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Zukunft unseres Lebensraumes konfrontiert wurden. Weiterlesen

„Ried“: schwaches Projekt, schwache Mehrheit und starke Angst vor dem Volk

Kronplatz_NordostMit einer mühsam zusammengekratzten, dünnen Mehrheit von 16 Stimmen hat der Bürgermeister am 4. November gerade noch eine positive Stellungnahme des Gemeinderats  zum Skipistenplan und dem darin enthaltenen „Ried“-Projekt erreicht. Aus seinen wortreichen und pathetischen Ausführungen ging einmal mehr eine einzige, klare Botschaft hervor: Was der Kronplatz will, ist in Bruneck Gesetz und benötigt keine Argumente. Eine Einbeziehung der Bevölkerung in die Entscheidung zum „Ried“-Projekt darf es nicht geben, weil das Volk das Projekt ja auch ablehnen könnte, und das darf nicht sein. Weiterlesen

Tagesordnungsantrag: Stellungnahme Skipistenplan • Ordine del giorno: presa di posizione piano piste da sci

Antrag zum Tagesordnungspunkt 2 der Gemeinderatssitzung am 4. November 2009, „Gutachten zum Entwurf der zweiten dreijährigen Überarbeitung des Fachplanes ‚Aufstiegsanlagen und Skipisten'“

Das Projekt „Ried“ wurde von der Landesregierung am 22.06.2009 in erster Lesung in die zweite dreijährige Überarbeitung des Landesfachplans Skipisten und Aufstiegsanlagen eingetragen. Dies erfolgte, ohne dass der Brunecker Gemeinderat das Projekt zur Eintragung vorgeschlagen hätte und unter Missachtung der Bestimmung, wonach in der dreijährigen Überarbeitung des Plans nur kleine Anpassungen vorgenommen werden können. Weiterlesen

Anfrage: CO2-Bilanz „Ried“ • Interrogazione: bilancio CO2 per „Ried“

Dringliche mündliche Anfrage

Mit Beschluss Nr. 554 vom 28.09.2009 hat der Gemeindeausschuss der KlimaHaus-Agentur GmbH aus Bozen den Auftrag zur Bewertung der CO2-Bilanz des Projektes „Ried“ erteilt.

Dies vorausgeschickt, wünscht die Grüne Ratsfraktion zu erfahren, wann die CO2-Bilanz des Projektes „Ried“ dem Gemeinderat vorgelegt wird. Weiterlesen

Projekt „Ried“: deshalb Nein • Progetto „Ried“: le ragioni del no

bruneck_kronplatz

Eine Stellungnahme der Plattform Pro Pustertal an den Gemeinderat anlässlich der Überarbeitung des Skipistenplans fasst noch einmal übersichtlich die Argumentation gegen das Projekt zusammen.

Una presa di posizione della Piattaforma Pro Pusteria per il Consiglio comunale in occasione dell’aggiornamento del Piano piste da sci riassume l’argomentazione contro il progetto.  Weiterlesen

„Ried“: korrektes Vorgehen unerwünscht • „Ried“: correttezza non richiesta

Bei der Sitzung des Brunecker Gemeinderats am 24. August standen zwei Beschlussanträge zur Diskussion, die das Projekt „Ried“ betreffen. Beide wurden abgelehnt, womit die Ratsmehrheit zu verstehen gibt, dass demokratische Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger nebensächlich ist, sobald „wichtigere“ Interessen im Spiel sind und dass man, wenn’s bequemer ist, auch gerne einmal eine Verletzung der Gemeindekompetenzen durch das Land hinnimmt.

Nella riunione del Consiglio comunale di Brunico del 24 agosto si sono discusse due mozioni che riguardano il progetto „Ried“. Entrambe sono state respinte. La maggioranza del Consiglio ha così dato il segnale che la partecipazione democratica di cittadine e cittadini diventa una cosa secondaria quando ci sono di mezzo interessi più „importanti“ e che, quando appare comodo, si è volentieri disposti a farsi espropriare le proprie competenze dalla Provincia. Weiterlesen

Skipistenplan liegt auf • Il Piano piste da sci è disponibile

Der Fachplan Aufstiegsanlagen und Skipisten, der von der Landesregierung am 22. Juni in erster Lesung genehmigt wurde, liegt vom 10. August bis 8. September in der Gemeinde Bruneck zur Einsicht auf: dritter Stock rechts, Dienststelle Raumordnung, Büro von Frau Roswitha Mairhofer. Er ist auch im Internet verfügbar:

http://www.provinz.bz.it/raumordnung/themen/fachplan-aufstiegsanlagen.asp.

Die Grünen rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, diese Thematik, die in letzter Zeit so viele Diskussionen ausgelöst hat, zu vertiefen und ihre Bemerkungen und Einwände bis zum 8. September der Gemeinde Bruneck zu übermitteln. Zu den eingelangten Einwänden wird dann auch der Gemeinderat Stellung zu nehmen haben.

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Per 30 giorni, da lunedì 10 agosto all’8 settembre 2009, presso l’uffico della sig.ra Roswitha Mairhofer del servizio urbanistica del Comune di Brunico (terzo piano, prima porta del corridoio a destra) si può prendere visione del Piano di settore impianti di risalita e piste da sci approvato in prima lettura dalla Giunta provinciale il 22.06.2009. E‘ disponibile anche in internet:

http://www.provincia.bz.it/urbanistica/temi/piano-risalita.asp

I Verdi invitano le cittadine e i cittadini a approfondire questa tematica che negli ultimi tempi ha sollevato così tante discussioni e a indirizzare al Comune le loro osservazioni ed obiezioni al Piano entro l’8 settembre 2009. Sulle obiezioni giunte dovrà in seguito prendere posizione anche il Consiglio comunale.

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Kundgebung 1. August 2009 • Manifestazione 1° agosto 2009

„Für mehr Demokratie und gegen die Genehmigung des Projektes ‚Ried‘ von oben herab“ – Bruneck, 1. August 2009.

„Per più democrazia e contro l’approvazione forzata del progetto ‚Ried'“ – Brunico, 1° agosto 2009. Weiterlesen