Menschen dürfen kein Problem sein • Le persone non devono essere un problema

Zum Anschlag in Vintl und der darauf folgenden Debatte ein Zitat aus einem Kommentar von Hans Karl Peterlini, der darin Wesentliches auf den Punkt bringt:

„Besonders schwerwiegend finde ich jene Kommentare, die zwar Gewalt gegen Asylanten verurteilen, aber im nächsten Satz feststellen: Das wird nicht das letzte Mal sein, weil den Menschen geht die Luft aus oder man dreht ihnen den Kragen ab, wenn nichts getan wird gegen das Problem – und schon sind nicht mehr die Gewalttäter das Problem, sondern jene, die Gewalt erleiden, jene, die in der Regel zuerst auf Stammtischniveau zu Untermenschen herabgewürdigt werden und dann im Extremfall auch einmal totgeschlagen oder brandgeschatzt werden.

Diese simple Denkfigur, die aus Menschen ein Problem macht, das gelöst werden muss, manchmal eben auch endgelöst, ist das Einfallstor für den Rassismus in die Welt des guten kleinen Mannes, der sich seines Unrechts nicht bewusst ist, gar nichts böses zu denken oder wollen glaubt, ja so viel Verständnis hat, aber dann im Aber die Lösung findet – schlicht des Biedermanns, der sich am Ende als Brandstifter wiederfindet und nicht weiß, was er getan hat.

Extremtaten sind grauenhaft, aber sie sind nur Symptome einer lieblich auftretenden Alltagskultur, die den Anderen per se zum Problem macht. Ich glaube, darauf gibt es keine andere Antwort als die „ohne-wenn-und-aber-Feststellung“, dass Menschen kein Problem sein dürfen, das man lösen muss, dass wir alle Ausländer sind und Fremde, die von irgendwoher kommen und irgendwohin gehen, dass wir alle Gast sind auf dieser Erde und dass jene, die sich Herren wähnen dieselben sind, die humane, soziale und ökologische Verwüstung über uns und unseren Planeten bringen.“ Weiterlesen

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Un albero per Treviso

Anche quest’anno il Comune di Brunico ha regalato un albero di Natale alla città  di Treviso. Trasportare alberi per centinaia di km in luoghi dove se ne troverebbero anche nelle vicinanze non è molto „verde“, ma è da tempo un’usanza non solo a Brunico. Dà fastidio invece un altro fatto: vedere il Vicesindaco di Brunico che stringe la mano a Giancarlo Gentilini, vicesindaco di Treviso, arcinoto per le sue ripetute dichiarazioni razziste, xenofobe ed omofobe. Nel 2009 è stato condannato in primo grado per istigazione all’odio razziale e interdetto per tre anni dai comizi. Anche il logo del Plan de Corones è in bella mostra. Si poteva forse scegliere una foto meno imbarazzante…