Beschlussantrag: Straßenprojekte im Gemeindegebiet • Mozione: opere stradali nel territorio comunale

Auf dem Landesstraßennetz im Gemeindegebiet von Bruneck sind mehrere wichtige Bauvorhaben vorgesehen, bzw. stehen zur Diskussion: die Ausfahrt aus der Südumfahrung, die Verlegung des Nordrings, eine Umfahrung für St. Georgen.

Verantwortlich für die Planung, Genehmigung, Durchführung und Finanzierung dieser Bauvorhaben ist die zuständige Landesverwaltung.

Dem Gemeinderat kommt die Aufgabe zu, die Vorhaben zu bewerten, im Interesse der betroffenen Bevölkerung Stellung zu nehmen, urbanistische Voraussetzungen zu schaffen und über mögliche Kostenbeteiligungen seitens der Gemeinde zu befinden. Weiterlesen

Ausfahrt Reischach, Nordring, St. Georgen: Wie geht es weiter? • Uscita di Riscone, anello nord, S. Giorgio: come siamo messi?

Brief an Bürgermeister Christian Tschurtschenthaler

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

im Laufe der Sitzung der Verkehrskommission vom 28.08.08 haben Sie mitgeteilt, dass Sie am 29.08.08 ein Treffen mit dem Landeshauptmann und Landesrat Mussner haben würden, um Projekte, Zeitplan und Finanzierung der Ausfahrt Reischach sowie der Verlegung des Nordrings und der Umfahrung St. Georgen zu diskutieren.

Angesichts der Wichtigkeit und der Dringlichkeit der Projekte ersuche ich Sie höflich, so bald wie möglich eine Sitzung der Gruppensprecher einzuberufen, um die Ergebnisse des erwähnten Gesprächs mitzuteilen. Außerdem ersuche ich Sie, die Bürgerinnen und Bürger über das Datum der öffentlichen Vorstellung dieser Bauvorhaben zu informieren. Weiterlesen

Umfahrungsstraßen und Alternativen

Grundsätzliche Überlegungen zum Bau von Umfahrungsstraßen
Vorstellung einer Alternative am Beispiel St. Georgen bei Bruneck

Vorausgeschickt

In Anbetracht der Tatsache, dass bedingt durch das stetig zunehmende Verkehrsaufkommen von Anwohnern immer öfters, großteils berechtigt, die Verlegung von Straßen, sprich der Bau von Umfahrungsstraßen gefordert wird, stellt sich die Frage, ob es dazu keine Alternative gibt. Gleich vorweg sei jedoch bemerkt, dass solche Forderungen oftmals nicht sehr verständlich sind, wenn sie von Seiten jener Straßenanwohner kommen, die erst seit den letzten Jahren ihr Domizil in Straßennähe gebaut oder bezogen haben.

Die Verlegung von Verkehrswegen ist sehr oft unter anderem aus landschaftlichen, technischen und finanziellen Gründen nur unter allergrößter Kompromissbereitschaft vorstellbar und in vielen Fällen überhaupt nicht durchführbar. Es muss jedoch das Recht auf eine gesunde Wohn-Umwelt vor dem Recht auf freie Fahrt (von gängigen Verbrennungsmotorfahrzeugen) ein wesentlicher Grundsatz aller Überlegungen sein.

Beim Studieren vieler diesbezüglicher Projekte stellt sich nun die Frage, ob es oft nicht besser wäre, die Wohngebiete anstelle der Straßen zu verlegen, vor allem dann, wenn die betroffene neu zu erschließende Landschaft im so genannten Grünen liegt. Weiterlesen