Einmischen lohnt sich…

Leserbrief

Das Beispiel des Bozner Bahnhofs zeigt, dass es sich lohnt, sich einzumischen. Ohne die vielen kritischen Stimmen wäre die Bahnhofsverlegung wohl ihren Weg gegangen und irgendwann hätte man sich mit einem abgelegenen Retortenbahnhof abfinden müssen. Das jetzige Siegerprojekt zeigt einen anderen Weg auf. Der Bahnhof bleibt an seinem historischen, sehr günstigen Ort und die Bahnsteige werden weder an den Stadtrand geschoben noch unter die Erde verbannt, was bei dem einmaligen Panorama, das der Ort bietet, einer Barbarei gleichkäme. Vieles wird noch zu klären sein, gerade auch die Art der Stadtentwicklung, die hier vor sich gehen soll, aber man sieht: zuweilen kann es ein Segen sein, etwas Zeit zu verlieren.

01.03.2011
Hanspeter Niederkofler

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