Anfrage: Auffüllzone B6 Tauferer Straße • Interrogazione: zona di completamento B6 via Campo Tures

Tauferer Straße - NordringBezüglich der Auffüllzone B6 in der Tauferer Straße stellen wir folgende Fragen:

  1. Liegen für diese Zone derzeit Anträge auf Vergrößerung nach Art. 36/bis Abs. 2 des Landesraumordnungsgesetzes vor?
  2. Wie gedenkt sich die Gemeindeverwaltung im Falle solcher Anträge zu verhalten?
  3. Erachtet die Gemeindeverwaltung eine mögliche Erweiterung der Bebauung in Richtung des Nordrings als angebracht?
  4. Was sieht die Gemeindeverwaltung bezüglich der künftigen Entwicklung des Gebiets zwischen Alping und Nordring vor?

11.03.2016
Grüne Ratsfrakti0n

Antwort des zuständigen Stadtrats, 23.03.2016

Frage 1 : Ja.

Frage 2: Die Gemeindeverwaltung versucht grundsätzlich, den Antragstellern die Ausschöpfung des gesetzlichen Rahmens zu ermöglichen. Hinsichtlich der konkreten Machbarkeit werden derzeit aber detaillierte technische Untersuchungen durchgeführt.

Frage 3: Die Gemeindeverwaltung hat entschieden, dass die Anträge, welche die Bestimmung laut Art. 36 bis LROG zum Gegenstand haben, nur bis maximal 1.000 m3 an neuer Kubatur genehmigt werden sollen. Somit sind die Auswirkungen auf die umliegenden Flächen relativ gering. Weiterlesen

Anfrage: Umwidmung in A.-Hofer-Straße • Interrogazione: cambio destinazione area in v. A. Hofer

Der Gemeindeausschuss hat am 14.12.2015 im Rahmen des 2. Verfahrens zur Abänderung des Bauleitplans im Zeitraum November 2014-Oktober 2016 unter anderem die Umwidmung der Parzelle 399/1 von Kinderspielplatz in Wohnbauzone C9 /Erweiterungszone eingeleitet.

Dazu stellen wir folgende Fragen:

  • Wann wurde die Parzelle 399/1 als Kinderspielplatz ausgewiesen und mit welcher Begründung?
  • Bestand die Absicht, die Parzelle 399/1 effektiv als öffentliche Grünanlage/Kinderspielplatz zu nutzen? Wenn ja, weshalb soll jetzt davon Abstand genommen werden?
  • Aus welchem Grund wurde für diese Umwidmung nicht die Überarbeitung des Bauleitplans abgewartet?

22.01.2016
Grüne Ratsfraktion Weiterlesen

Handel und Dienstleistungen in Gewerbegebieten • Commercio e servizi nelle zone produttive

Die Brunecker Gemeindeverwaltung hat absolut Recht, sich gegen Einzelhandel in Gewerbegebieten zu stellen. Dieser schädigt den Handel innerhalb der Ortschaften und erzeugt zusätzlichen Verkehr. Handel und Dienstleistungen gehören in die Städte und Dörfer, ein lebendiges Miteinander von Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit ermöglicht ein vielseitiges Angebot und eine hohe Lebensqualität.

Der Druck geht aber leider in eine andere Richtung und auch hierzulande wird dieses Prinzip immer mehr aufgeweicht. Die überzogene Bautätigkeit der letzten Jahrzehnte hat in den Gewerbegebieten viel Leerstand produziert und das weckt Begehrlichkeiten, diesen anderweitig zu nutzen. Das mag im Einzelfall verlockend sein, ist aber im allgemeinen Interesse abzulehnen.

Die Gemeindeverwaltung erinnern wir in diesem Zusammenhang daran, dass der ins Auge gefasste Raumordnungsvertrag zur Errichtung der Tiefgarage in der Schlosswiese als eine der Gegenleistungen die Umwidmung eines Gewerbegrunds in der Industriezone Nord in eine Zone für Dienstleistungen bzw. Tourismus vorsieht. Weiterlesen

Anfrage: Wohnbauzone „Aschgut“ Dietenheim • Interrogazione: zona edilizia „Aschgut“ Teodone

EM2 Architekten – http://www.em2.bz.it

EM2 Architekten – http://www.em2.bz.it

Bei der Bürgerversammlung in Dietenheim am 21.03.2012 wurde den Anwesenden ein Bauprojekt vorgestellt, das in Bezug auf den Standort nicht dem Siegerprojekt der Architekten EM2 entspricht.

Das auf der Homepage der Architekten EM2 vorgestellte Projekt stößt auf breite Kritik, auch weil es durch seine terrassenförmige Verschachtelung einen zu großen Kontrast zu den umliegenden, aus Sicht des Denkmalschutzes beachtenswerten Bauten darstellt und die Verdichtung für das gesamte Ensemble zu massiv erscheint.
Die Stellungsnahmen und Gutachten des Denkmalamtes, welche leider keine entsprechende Berücksichtigung erfahren haben, sprechen diesbezüglich eine eindeutige Sprache.

Die Grüne Ratsfraktion wünscht eine detaillierte schriftliche und mündliche Antwort auf folgende Fragen:

  1. Gedenkt man die Bevölkerung und/oder die Anrainer weiterhin über die Projektentwicklung zu informieren und wenn ja, in welcher Form?
  2. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Weiterlesen

Einmischen lohnt sich…

Leserbrief

Das Beispiel des Bozner Bahnhofs zeigt, dass es sich lohnt, sich einzumischen. Ohne die vielen kritischen Stimmen wäre die Bahnhofsverlegung wohl ihren Weg gegangen und irgendwann hätte man sich mit einem abgelegenen Retortenbahnhof abfinden müssen. Das jetzige Siegerprojekt zeigt einen anderen Weg auf. Der Bahnhof bleibt an seinem historischen, sehr günstigen Ort und die Bahnsteige werden weder an den Stadtrand geschoben noch unter die Erde verbannt, was bei dem einmaligen Panorama, das der Ort bietet, einer Barbarei gleichkäme. Vieles wird noch zu klären sein, gerade auch die Art der Stadtentwicklung, die hier vor sich gehen soll, aber man sieht: zuweilen kann es ein Segen sein, etwas Zeit zu verlieren.

01.03.2011
Hanspeter Niederkofler

Erweiterung Musikschule: Bewertungen und Überlegungen zum Standort • Ampliamento scuola di musica: valutazioni e riflessioni sull’ubicazione

(testo in italiano in fondo)

Vorausgeschickt

Die Musikschule benötigt dringend eine geeignete bauliche Lösung. Die Räumlichkeiten im Ragenhaus sind lange nicht mehr ausreichend und außerdem soll die Einrichtung zur Bezirksmusikschule werden.

Zur Auswahl stehen verschiedene Möglichkeiten. Zum einen ist zu entscheiden, ob ein Zubau/Neubau am jetzigen Ort möglich und sinnvoll ist oder ob die Schule nicht an einen neuen Standort verlegt werden soll. Dafür liegen bisher zwei konkrete Vorschläge vor: in der Schulzone neben der Gewerbeoberschule oder auf dem Ex-Saatbau-Gelände, das seit Jahren als provisorischer Busbahnhof genutzt wird. Die Gemeindeverwaltung hat die drei Standorte Ragenhaus, Schulzone und Ex-Saatbau einer Bewertung unterzogen und favorisiert klar den heutigen Standort mit Errichtung eines neuen Baukörpers neben dem Ragenhaus. Unsere Bewertung fällt in wesentlichen Punkten anders aus und wir müssen vor allem feststellen, dass die problematischen Aspekte der Lösung “Ragenhaus” zu wenig berücksichtigt und zu schwach gewichtet wurden. Im Sinne einer öffentlichen, sachlichen Diskussion als Voraussetzung für die Entscheidungsfindung erläutern wir in diesem Dokument unsere Überlegungen zu diesem Thema und begründen unseren Standpunkt.

Wir bewerten einzelne Aspekte wie folgt:

++  großer Vorteil
+   Vorteil
o   neutral
–   Nachteil
– – großer Nachteil Weiterlesen

Bahntrasse verlegen?

Die Brunecker Freiheitlichen haben eine alte Schnapsidee zur Verlegung der Bahntrasse auf die Südseite der Stadt ausgegraben. Der Vorschlag ist schon von seinen Dimensionen her unrealistisch und  verdient an und für sich keine besondere Diskussion. Trotzdem ein paar Anmerkungen dazu:

  • Der Vorschlag ist bahntechnisch ein absoluter Unsinn. Während man sich im Pustertal seit Jahren um die Riggertalschleife bemüht, die den Umweg und das Wendemanöver in Franzensfeste erspart, schlägt man hier allen Ernstes die Errichtung eines Kopfbahnhofes (!) vor. Die Züge sollen also von Innichen kommend über eine Schleife einfahren,  wenden und wieder ausfahren. Mit so einem Wendemanöver gehen 5-10 Minuten verloren, dabei sind die Fahrtzeiten der Bahn so schon verbesserungswürdig. Kein Planer, der eine Ahnung vom Bahnbetrieb hat und dem eine attraktive Bahn am Herzen liegt, kann  eine solche Idee ernsthaft in Erwägung ziehen.
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